Der falsche Planet

Ist die Erde für den Menschen ungeeignet?

(Auszug aus dem Buch "Der falsche Planet?" von Pierluigi Peruzzi)

Habt Ihr Euch schon gefragt, warum wir es so schwer haben steile Treppen zügig rauf zu laufen?
Warum der normale Mensch gerade mal nur so hoch wie seine eigene Körpergrösse aufwärts springen kann?
Warum überhaupt müssen intelligente Lebewesen zwei Beine haben und aufrecht laufen?
Sind wir auf dem falschen Planeten im richtigen Abstand zur Sonne gestrandet?
Ist die Schwerkraft der Erde zu stark für zweibeinige Wesen?

"Die Götter waren Astronauten" ist die Basis meiner Überlegungen.
Diese Seite wiedergibt eine Hypothese, keine Weisheit.

1. Haben die Götter einen groben Fehler begangen?

1.1 Der Fehler der Götter

In Enuma Elish (sumerische Tontafeln) haben "die Götter" aus den genetischen Grundlagen eines Anstifter zum Krieg ihre eigenen Diener erschaffen wollen. Das musste ja schief gehen. Die Geschichte der Menschheit lehrt uns das.

Das stimmt aber auch mit Adam und Eva der hebräischen Religion und der Bibel überein. Ein Paar, dass sich nicht an die Ordnung halten wollte. Also auch dort ein "Fehler Gottes". Auch dort zwei Personen die sich nicht an die Ordnung halten wollten.

Warum haben sich dann die "Götter" nicht ganz einfach auf unseren Planeten niedergelassen und mussten stattdessen ein "Abbild" von sich selbst erschaffen?

Nicht zu vergessen, dass im Buch Henoch von 200 gefallenen Engeln gesprochen wird. In Enuma Elish sind es dann 300 Wächter auf Erden.

Also ähnliche Zahlangaben und ähnliche Wesen in den religiösen Texte.

2. Die Erschaffung des Menschen in den alten, religiösen Texte

2.1. Einleitung

Bewusst fange ich mit alten, religiösen Texte an. Sehr viele Religionen erwähnen die Götter in den Himmel. In einigen indigenen Religionen der Südsee sitzen die Götter jedoch in Vulkanen, Bergen und in den Tiefen des Meeres. Nicht in den Himmel.

  • Aus welchem Grund also müssen die Götter vom Himmel kommen?

Zu oft werden wir damit konfrontiert, dass die Götter in den Himmel sitzen. Nicht in einem Baum, oder einem Vulkan, oder anderswo. Auch in den antiken, griechischen Religion versammelt Zeus seine Untergebenen im Zentrum des Universums. Nicht auf dem Olymp. Zudem ist auch abzuklären wann, woher, wie und warum kamen die Götter auf der Erde.

  • Warum musste der Mensch neu erschafft werden?

Die religiösen Texte verschiedener Religionen geben uns einen Einblick in dieser Problematik.

2.2 Bibel (Tora) - Genesis Kapitel 1

"Gott" erschuf sein Abbild.

Warum muss sich Gott zum Menschen herablassen?

26 Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich! Sie sollen walten über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf der Erde kriechen.
27 Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.
28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie ...

Hypothesen

Gott erschuf ein Abbild von sich selbst. Vermutlich ein Mensch, das genetisch mit ihm eng verwandt war. Im Satz 26 spricht "Gott" in der "wir"-Form. Er scheint nicht alleine zu sein. In diesem Satz scheinen bereits Tiere und Pflanzen auf der Erde vorbestanden zu haben.

Dumme Fragen:

  • Warum um Gottes Willen muss Gott ein Mensch erschaffen das ihm ähnlich ist?
  • Konnte er nicht etwas Besseres hervorbringen das besser zur Erde passt?
  • 2.3 Genesis Kapitel 2

    16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten;
    17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben.

    Hypothesen

    Der Baum der Erkenntnis scheint irgend etwas lehrreiches gewesen zu sein. Es beherbergte Wissen, dass Adam nicht wissen durfte.

    Das stimmt mit dem Buch Henoch überein. Der Herr will nicht dass die Menschen dieses Wissen erlernen. Es scheint so, dass die Menschen sich "nackt" vermehren sollten.

    Vielleicht meint der Schreiberling des Buchs Henoch mit "nackt" einfach nur "unwissend". Unter Umstände bedeutet dieses "nackt" auch "habenlos". D.h. der Mensch darf nichts besitzen.

    adam und eva im paradies
    Adam und Eva im Paradies
    Teilbild von Jean Brueghel der Ältere und Pieter Paul Rubens

    2.4 Genesis Kapitel 3

    Eva schien neugierig zu sein und wollte "wissen". Sie nimmt nicht einfach eine Frucht frech vom Baum herunter, sondern will wissen was los ist. In der heutigen Zeit kann man ihr nur beipflichten.

    Gut gemacht Eva!

    6 Und das Weib schaute an, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß.
    7 Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze.

    Hypothesen

    Nun taucht die "Erkenntnis" auf. Erkenntnis der

  • Hygiene
  • Privacy
  • Scham
  • Kleiderflechten
  • und vieles mehr.

    Wie bereits vorhin angedeutet könnte mit "nackt" auch "unwissend" oder "habenlos" gemeint sein.

    Im Kapitel 3 der Genesis können Adam und Eva plötzlich Feigenblätter zusammen flechten und Schürzen erstellen. Der Baum der Erkenntnis muss also etwas sehr lehrreiches gewesen sein.

    2.5. Das Buch Henoch

    Die Engel begehren die schönen Töchter der Erde. Das müssen richtige Männer gewesen sein. Menschliche Männer mit derselben DNA wie die Menschen.

    Der Fall der Engel - Kapitel 6

    1 Und als die Menschenkinder zahlreich geworden waren, da wurden ihnen in jenen Tagen schöne und liebliche Töchter geboren.
    2 Und es sahen sie die Engel, die Söhne der Himmel, und sie begehrten ihrer und sprachen untereinander: Wohlan, wir wollen uns Weiber auswählen aus den Menschenkindern und uns Kinder erzeugen!
    3 Da sprach zu ihnen Semjaza, der ihr Oberster war: Ich fürchte, ihr dürftet vielleicht keinen Gefallen daran finden, dass diese Tat ausgeführt werde, und ich werde allein für eine grosse Sünde büssen müssen.
    4 Sie aber antworteten ihm alle: Wir wollen alle einen Eid schwören und alle einander durch Verwünschung verpflichten, diesen Plan nicht aufzugeben, vielmehr [diesen Plan] zur Tat werden zu lassen.
    5 Da schworen sie alle zusammen und verpflichteten einander dazu durch Verwünschungen.
    6 Und es waren im ganzen zweihundert, und sie stiegen herab auf den Ardis, das ist der Gipfel des Berges Hermon,

    Hypothesen

    "Beschwörungen" und "Verwünschungen" sind höchstwahrscheinlich falsch übersetzte Wörter.
    Wahrscheinlich sollte statt Beschwörungen "Organisieren", "Planen" oder ein Synonym davon sein. "Verwünschungen" könnten "Abmachungen" oder "Schwure" bedeuten.

    Kapitel 7

    1 Diese und die übrigen (Engel) alle mit ihnen nahmen sich Weiber, und ein jeder wählte sich eine aus, und sie fingen an zu ihnen hineinzugehen, und sie vermischten sich mit ihnen und lehrten sie Zaubermittel und Beschwörungen und zeigten ihnen das Schneiden der Wurzeln und Hölzer.
    2 Und jene wurden schwanger und gebaren mächtige Riesen, deren Länge 3000 Ellen war,
    3 welche allen Erwerb der Menschen verzehrten, bis die Menschen nicht mehr zu ernähren vermochten.
    4 Da wandten sich die Riesen gegen sie, um die Menschen zu fressen.

    Kapitel 8

    1 Und Azazel lehrte die Menschen Schwerter und Messer, Schilde und Brustpanzer verfertigen, und er zeigte ihnen was hinter ihnen war (r. die Metalle) und ihre Bearbeitung, und Armspangen und Schmucksachen, und die Kunst die Augen zu schwärzen und die Verschönerung der Augenbrauen, und das allerkostbarste und auserlesenste Gestein und allerlei Farbtinkturen und die Tauschmittel der Welt (Geld?).
    2 Und es herrschte eine grosse und allgemeine Gottlosigkeit, und sie hurten und gingen in der Irre und waren verderbt auf allen ihren Wegen.
    3 Amiziras unterrichtete die Beschwörer und Wurzelschneider,
      Armaros lehrte die Lösung der Beschwörungen,
      Baraqiel unterrichtete die Sternseher, (Astronomie?)
      Kokabiel lehrte die Zeichen (Das Schreiben?),
      Tamiel lehrte die Sterndeutung (Astrologie?) und
      Asdariel den Lauf des Mondes.

    Hypothesen

    Die gefallenen Engel nehmen sich des Menschen an und lehren ihnen verschiedene Sachen. Auch die Waffenherstellung. Daraus kann man schliessen, dass die bestehenden Menschen auf der Erde untereinander verfeindet waren.

    Die Engel lehren den Menschen die einfache Medizin aus Kräutern und sogar das Schreiben. Auch Astronomie und Astrologie waren dabei. Es sticht heraus, dass Azazel ein recht wissender Engel gewesen sein musste. Den er lehrte nicht nur die Waffenherstellung sondern auch die Kunst des Make-Up und die Schmuckherstellung.

    Das dürfte diesem prüden "Gott" sauer aufgestossen sein.

    "Gott" wollte ja Diener haben. Noch besser Sklaven und nun hatten diese Sklaven Waffen. Pfui Teufel! Wird der Herr ausgerufen haben.

    In Henoch, Kap. 8, Punkt 3 wird einem klar, dass Beschwörungen die falsche Übersetzung ist. Lösungen kennt man hauptsächlich in der Mathematik, aber auch Lösungen von Probleme oder Sonstiges.

    Kapitel 9

    1 Da blickten Michael, Uriel, Rafael und Gabriel vom Himmel herab und sahen....
    4 Und sie sprachen zum Herrn der Könige: Du bist der Herr der Herren,
    6 Du hast gesehen, was Azazel getan hat, wie er alle Ungerechtigkeit auf Erden lehrte und die Geheimnisse der Urzeit, die im Himmel bereitet werden, offenbarte;

    Nun gingen die anderen Engel, die ohne Weiber geblieben waren und verpfiffen Azazel beim Herrn. Schön war das nicht. Es wäre doch Sinnvoller gewesen, wenn sich diese auch Weiber genommen hätten. Der Herr hätte sich dann abfinden müssen.

    Hypothesen

    "Die Geheimnisse der Urzeit" (Henoch, II.9.6) deuten auf zwei Sachen:

    a) Dass ein enormes Wissen irgendwoh vorhanden war.
    b) Dass im zeitlichen Hintergrund eine Urzeit war. Also eine ehemalige höhere Zivilisation bestanden haben musste.
    c) Dass diese Urzeit im Himmel stattgefunden hatte.

    Die letzte Hypothese will der Autor als Theorie verfassen, dass die Uhrzeit im Himmel stattgefunden hätte.

    Wenn man nicht interpretiert, sondern die Worte des Buchs Henoch so nimmt wie sie sind, dann müsste die Urzeit bereits beendet worden sein.

    Damit meine ich bereits zu Zeiten des Adams und Eva.

  • Was war das für eine Urzeit?
  • Wie viele Jahre vorher war sie gewesen?
  • Vielleicht haben die gefallenen Engel dem Herrn einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Teil II, Kapitel 39, Punkt 1 des Buchs Henoch wird einem klar, dass es bereits Ausserwählte gibt, die sich mit den Menschenkinder zu vermischen haben.

    Cap. 39 Und es wird in diesen Tagen geschehen, dass die Kinder der Auserwählten und Heiligen aus dem hohen Himmel herabsteigen, und ihr Same eins werden wird mit den Menschenkindern.

    2.6 Der Mensch als Ignorant

    Kapitel 8 und 9 des Buch Henochs stimmen in etwa mit dem Baum der Erkenntnis der Genesis, in der Bibel/Thora überein.

    In anderen Worten durften die Menschen nicht unterrichtet werden. Der Herr wollte nackte Ignoranten auf der Erde haben, keine Gelehrten.

    Dienen und Glauben sollten die Menschen und was sie erzeugten dem HERRN abliefern.

    Andererseits offenbart uns das Buch Henoch, dass die Wächter des Himmels sich mit den Töchtern der Erde ohne weiteres vermehren konnten. Also Säugetiere aus der gleichen Gattung wie der Mensch waren, mit übereinstimmender DNA.

    Im Buch Moses, in der Bibel/Thora wird einem klar, wie der Mensch dienen musste. Moses musste ganze Städte ausradieren und die erbeuteten Metalle dem Herrn abliefern. Also ein Herr, der dringend Metalle benötigte.

    Dabei wird es einem klar, dass der Mensch nicht wissen durfte was Gott mit diesen Metallen machen wollte. Das konnte ich auch nicht finden.

    Aber andererseits,

  • warum glaubten die Götter, dass es besser wäre, die Menschen im Unwissen zu belassen?
  • Waren die Götter nicht fähig zu führen?
  • Gebildete Menschen hätten bestimmt noch mehr Materialien einsammeln können. Sie hätten den Göttern weitreichender helfen können.

    Waren da vielleicht innere Kämpfe unter den Göttern vorhanden?

    Bei den Annunaki war das effektiv so. In den abrahamistischen Religionen sind diese Kämpfe mit Satan verbunden worden.

    2.7 Enuma Elisch (sumerisch)

    2.7.1 Einleitung

    Auch in den sumerischen Tafeln finden wir wieder die Schöpfung des Menschen. Auch hier sitzen die Götter in den Himmel und nicht in den Bäumen.

    enuma elish

    Die Tafeln des Enuma Elish unterscheiden sich zum Buch Henoch, dass keine vorbestandene Population auf der Erde beschrieben wird.

    Wohl aber in anderen sumerischen Tafeln, wie das Nippur Tablet, der eine fast identische Sintflut wiedergibt, so wie sie in der Bibel/Thora beschrieben wird.

    2.7.2 Enuma Elisch - 6. Tafel

  • 1. Als Marduk das Wort der Götter hörte,
  • 2. bekam er den Wunsch, kunstvolle Dinge zu schaffen.
  • 3. Er ergriff das Wort um mit Ea zu sprechen,
  • 4. um zu beraten was er in seinem Herzen erwogen hatte.
  • 5. Ich will Blut zusammenbringen und Knochen formen, (Marduk will Menschen erschaffen)
  • 6. ich will den Lullu ins Leben rufen, dessen Name "Mensch" sein soll. (Lullu = Mensch)
  • 7. Ich will den Lullu-Menschen erschaffen,
  • 8. das den Göttern dienen soll, damit diese ihre Ruhe haben. (Dienen soll der Mensch!)
  • 9. Ich will die Wege der Götter kunstvoll verändern:
  • 10. Gemeinsam verehrt sollen sie sein, und in zwei Teilen geteilt sein.
  • 11. Ea antwortete, indem er ein Wort zu ihm sprach
  • 12. und bezüglich der Ruhe der Götter seine Bemerkungen machte.
  • 13. Einen ihrer Brüder soll ausgeliefert werden.
  • 14. Lass ihn sterben, damit Menschen geschaffen werden können.
  • 15. Lass die Versammlung der grossen Götter entscheiden
  • 16. und lass den Schuldigen ausliefern,
  • 17. damit sie bestätigt werden können.
  • 18. Marduk versammelte die grossen Götter,
  • 19. um mit gütigen Anweisungen seinen Befehlen folge zu leisten.
  • 20. Als er sprach, achteten die Götter auf ihn;
  • 21. der König sprach ein Wort zu den Anunnaki:
  • 22. Euer früherer Eid war wirklich verlässlich, drum erzählt mir die heilige Wahrheit:
  • 23. Wer war es, der zum Krieg anstiftete,
  • 24. der Tiamat zum Aufstand veranlasste und den Kampf in Gang brachte?
  • 25. Der soll ausgeliefert werden, der zum Krieg anstiftete,
  • 26. dass ich dem seine Strafe auferlegen kann, ihr aber in frieden sitzend bleiben könnt."
  • 27. Die Igigi, die grossen Götter, antworteten ihm,
  • 28. dem Lugaldimmerankia, dem Ratgeber der Götter, ihrem Herrn:
  • 29. Kingu ist es, der zum Krieg anstiftete,
  • 30. der Tiamat zum Aufstand veranlasste und den Kampf in Gang brachte."
  • 31. Sie fesselten ihn und hielten ihn vor Ea fest,
  • 32. Sie bestraften ihn, indem sie seine Blutgefässe durchschnitten.
  • 33. Aus seinem Blut erschuf er die Menschheit, (Aus Kingu wird die Menschheit erschaffen)
  • 34. legte ihr (der Menschheit) den Dienst für die Götter auf, um die Götter zu erleichtern.
  • 35. Nachdem der weise Ea die Menschheit geschaffen hatte. (Nun soll aber Ea die Menschen erschaffen haben??)
  • 36. und ihr den Dienst für die Götter auferlegt hatte,
  • 37. ein Werk das unmöglich zu begreifen ist,
  • 38. mit der Kunstfertigkeit Marduks und von Nudimmud erschaffen,(Nudimmud hilft mit die Menschen zu erschaffen.)
  • 39. teilte König Marduk die Götter in zwei Gruppen,
  • 40. alle Anunnaki in einer oberen und einer unteren Gruppe.
  • 41. Er bestimmte 300 Götter im Himmel zur Bewachung der Weisungen Anus
  • 42. und setzte sie als Wachen ein.
  • 43. Als nächstes regelte er die Gestaltung der Unterwelt (Erde?).
  • 44. In Himmel und Unterwelt liess er nun 600 Götter wachen. (300 Sklaventreiber auf der Erde ??)
  • 45. Nachdem er alle Weisungen geregelt
  • 46. und den Anunnaki von Himmel und Unterwelt die Einkünfte zugeteilt hatte,
  • 47. öffneten die Anunnaki den Mund
  • 48. und sprachen zu Marduk, ihrem Herrn.
  • 49. Jetzt, Herr, da du unsere Freiheit gegeben hast,
  • 50. welchen Gefallen können wir dir tun?
  • 51. Lasst uns ein Heiligtum machen, dessen Name wohlbekannt ist:
  • 52. Dein Gemach wird unser Ruheort sein, in dem wir uns ausruhen können.
  • 53. Lasst uns ein Heiligtum anlegen und darin einen Sockel,
  • 54. worin wir uns ausruhen können, wenn wir es beenden.
  • 55. Als Marduk das hörte,
  • 56. strahlte er so hell wie der lichte Tag:
  • 57. Erbaut Babylon, die Aufgabe, die ihr gesucht habt.
  • 58. Lasst Ziegel dafür geformt werden und errichtet das Heiligtum!
  • 59. Die Anunnaki schwangen die Hacke.
  • Hypothese

    Die Annunaki waren somit auch Menschen, sonst wäre unsinnig in Tafel 6, Zeile 59 zu schreiben, dass sie die Hacke schwangen.
    Die Menschheit sei erschaffen worden, um den Göttern zu dienen.
    Die Menschheit soll aus den genetischen Grundlagen des kriegslüsternden Gott Kingu entstanden sein.

    29 Kingu ist es, der zum Krieg anstiftete, ...
    ... 32. Sie bestraften ihn, indem sie seine Blutgefässe durchschnitten.
    33. Aus seinem Blut erschuf er die Menschheit, (Aus Kingu wird die Menschheit erschaffen
    34. legte ihr (der Menschheit) den Dienst für die Götter auf, um die Götter zu erleichtern.

    Dienen sollte der Mensch und sich artig benehmen.

    An dieser Stelle muss man sich fragen, ob das von den Göttern gewollt war, oder von religiöser Seite dazu gedichtet wurde.

    Die 6. Tafel geht weiter mit

    35. Nachdem der weise Ea die Menschheit geschaffen hatte.
    36. und ihr den Dienst für die Götter auferlegt hatte,
    37. ein Werk das unmöglich zu begreifen ist,

    Hier wird einem offenbart, dass die Götter über ein gewaltiges, genetisches Wissen verfügen mussten.

    Der Satz: "Ein Werk das unmöglich zu begreifen ist" deutet darauf.

    Ansonsten hätte man nicht einen Menschen mehrfach klonen müssen.
    Da kommt mir aber das Baum des Wissens aus der Bibel/Thora und Henoch in den Sinn, wo das Wissen aus der Uhrzeit beschrieben wird und niemand erfahren darf.

    Fazit

    Aus einem kriegslüsternden Gott haben die Annunaki ihre Diener erschaffen. Waren sie nicht bei Trost? Wenn man schon ein Diener schaffen will, dann bitte von einer ruhigen Person. Das war wohl der gröbste Fehler aller Zeiten, den die alten Götter (Annunaki) gemacht haben.



    der falsche planet, die erde als ungeeignetes planet für die menschheit
    Der falsche Planet ?: Ist die Erde für den Menschen ungeeignet ?